In der „Hidd“, wie sie die Saarländer nennen, arbeiteten bis zu 17.000 Menschen an der großtechnischen Roheisengewinnung. Die Hütte war allerdings Segen und Fluch zugleich – sie bot vielen tausend Menschen der Region (und bis zu 30.000 bei den Zulieferbetrieben) Arbeit, allerdings zu sehr harten, die Gesundheit zerstörenden Bedingungen. Für die Kriegsmaschinerie des 3. Reichs hatte die Eisengewinnung eine große Bedeutung: 1944 arbeiteten bis zu 70.000 Fremdarbeiter (in großen Teilen Zwangsarbeiter) in den Bergwerken, Hütten und Fabriken der Saarregion.
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